Neubau eines Jugendwohnheims
BAUHERR: WSG, Wohnungs- und Siedlungs-GmbH, Düsseldorf
LEISTUNGSUMFANG: Machbarkeitsstudie
Für das rückwärtige Grundstück wurde eine Bebauungsstudie für ein Jugendwohnheim entwickelt, das sich innerhalb der engen planungsrechtlichen Vorgaben selbstverständlich in die bestehende Grundstücksstruktur einfügt. Der dreigeschossige Neubau ist kompakt organisiert und bietet Raum für bis zu 20 Jugendliche in mehreren Wohngruppen.
Die Regelgeschosse sind als Wohngruppen für jeweils acht Bewohner konzipiert. Die Einzelzimmer gruppieren sich um gemeinschaftlich genutzte Wohn-, Koch- und Essbereiche, die sich zu einem zentralen Freibereich orientieren. Ergänzende Nebenräume sind kompakt zusammengefasst. Im Erdgeschoss ist eine kleinere Wohngruppe mit vier Bewohnern vorgesehen. Hier befinden sich außerdem der zentrale Zugang, ein kleiner Verwaltungsbereich sowie ein größerer Gemeinschaftsraum mit direktem Bezug zu Terrasse und Gemeinschaftsgarten.
Die Erschließung erfolgt über zwei Treppenhäuser, die zugleich die baulichen Rettungswege bilden. Dadurch lässt sich die innere Organisation klar und übersichtlich gestalten und die rückwärtige Lage des Gebäudes sinnvoll berücksichtigen.

Auch die Freianlagen sind Teil des Gesamtkonzepts. Die erforderlichen Stellplätze werden oberirdisch entlang der verlängerten Zufahrt angeordnet und durch Baumstandorte in die Außenanlagen integriert. Ergänzt werden sie durch Fahrradstellplätze, Aufenthaltsbereiche und gemeinschaftlich nutzbare Grünflächen.
Das Flachdach kann neben der erforderlichen Haustechnik auch Photovoltaik aufnehmen. Darüber hinaus ist eine intensive Begrünung beziehungsweise die Nutzung von Teilflächen als Dachgarten denkbar. So entsteht ein kompakter Baukörper mit differenzierten Innen- und Außenräumen, der gemeinschaftliches Wohnen mit Rückzugsmöglichkeiten und einer hohen Aufenthaltsqualität verbindet.




Fassadenstudien